Von Katrin Völkner, Paris
Wer in Paris einkaufen geht, kommt um eine Shopping-Tour nicht herum. Aber während Chanel und Christian Dior nicht für jeden erschwinglich sind, bieten Zara und H&M in jeder Stadt der Welt dasselbe an. Was also tun? Bei Naf Naf einkaufen!

Strickjacken in Naturtönen sind momentan der Renner in Paris, hier bei Naf Naf im Einkaufsviertel Les Halles. Fotos: Katrin Völkner für styleranking
Der französische Filialist bietet qualitative Fashion zu fairen Preisen. Alle Teile, und seien sie noch so basiclastig, sind mit besonderen Details von Raffungen bis Stickereien versehen. Im Zusammenspiel mit lässig-modernen Schnitten und dezenten Farben machen sie den Look der Kollektion aus. Und die wirkt eben richtig französisch. Wer nach Paris fliegt, sollte also auf jeden Fall einen Abstecher zu Naf Naf machen. Die Filialen sind nicht schwer zu finden. Auf den Champs-Elysées und im Quartier Les Halles stolpert man sozusagen darüber. Auch noch Jahre später wird man die Zopfstrickjacke mit bezogenen Knöpfen oder die Shorts mit Bundfalten anziehen und sich dabei denken: Die habe ich Paris gekauft. Besser als jedes Souvenir.

Während der Vorweihnachtszeit ist der Laden auf den Champs besonders gut besucht.

Und auch die Schaufenster sind schon feierlich geschmückt!
Wer ein schickes Kleidungsstück von Naf Naf mit nach Hause bringt, wird natürlich auch auf die Probe gestellt: "Die Marke kenne ich. Kommt sie wirklich aus Frankreich?" – "Seit wann gibt es Naf Naf eigentlich?" könnten die Fragen lauten. Also kurz etwas zur Geschichte des Labels:
Gérard und Patrick Pariente nannten ihren ersten Store, der 1973 in Paris seine Pforten öffnete, "Influence". Doch schon bald tauften sie ihr Label in Naf Naf um. Der Name war eingängiger und brachte es zusammen mit einfachen Kollektionsteilen in den verschiedensten Farben zu Erfolg. Bis 1983 hatten die Gründer dann Millionen Kleidungsstücke verkauft. Das Unternehmen wuchs. Lizenzprodukte wie Sonnenbrillen, Taschen und ein Parfüm kamen hinzu. 1992 eröffnete Naf Naf seine 100. Boutique auf der Pariser Avenue des Ternes, 1995 dann den Laden auf den Champs.
Wer nicht extra zum Einkaufen nach Paris jetten will oder kann, ordert seine Lieblingsstücke in diversen Online-Shops oder Versandhauskatalogen wie 3Suisses. Auch einige Kaufhäuser führen Naf Naf. Kaum zu glauben, aber wahr: Etliche französische Marken aus dem billigen bis mittleren Preissegment haben es schon in die deutschen Einkaufsstraßen geschafft. Trotz Wirtschaftskrise beglücken sie uns mit immer neue Filialen, darunter Orsay, Pimkie, Promod und Kookaï.

Ich habe für euch drei Monate lang direkt aus Paris berichtet. Weitere Berichte aus der Hauptstadt der Mode und der Liebe von mir findet ihr hier:
Stoffmarkt Montmartre: Ein Paradies für Schneider und Designer
Luxus-Shopping in Paris, pt. 5: Rue Saint-Honoré & Place du Marché Saint-Honoré
Das Paris-Special wird unterstützt von:
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November 30th, 2009 um 20:11
Ich habe auch 2-3 Teile der Marke NAF NAF.
Mein Lieblingsstück ist ein gepunktetes Sommerkleid, dass ich selbstverständlich auch im Winter trage.
Allerdings hab ich es nicht in Paris erstanden, sondern im Outletcenter Zweibrücken. Wenn der Paristrip also noch etwas dauern könnte, wäre dies eine weitere Möglichkeit…
Liebste Grüße
Dezember 14th, 2009 um 13:12
Die Marke Naf Naf finde ich super. Sie haben wirklich schöne, kreative und orginelle Kleider