Drei Fragen an…
Patric Stricker, Fashion-Blogger aus Düsseldorf.
styleranking: Du veröffentlichst ein Fashion-Blog namens Fashionaire. Wen möchtest Du damit ansprechen und welche Themen sind Dir wichtig?
Patric: FASHIONAIRE ist eine Online-Heimat für alle, die mit dem was Sie tragen, ein Statement abgeben: Menschen, die vom Style nicht in eine Schublade passen, sondern sich überall Ihre Lieblingsstücke herauspicken. Ein Teil von H&M oder Zara, etwas von einem coolen Streetwear-Label wie PHARMACY INDUSTRY oder 667, ein Accessoire von einer exklusiven Designer-Marke wie GUCCI oder D&G - Herkunft gleichgültig, solange es in der Kombination die Individualität der Person hervorhebt.
Für uns sind solche Menschen „Fashionaires“ und wir gehören zu Ihnen. Deshalb ist der Blog von Fashionaires für Fashionaires geschrieben. Unsere Themen befassen sich mit neuen, unabhängigen Brands, spannenden Kollektionen oder besuchenswerten Shops. Wir schreiben über unsere Lieblingsanziehsachen und manchmal auch über Verkaufsaktionen wie Musterkollektionsverkäufe, bei denen es brandneue Dinge zum Schnäppchenpreis gibt.
styleranking: Wir haben jetzt in Bezug auf FASHIONAIRE von Dir gehört, Du sprichst aber von "uns". Wie ist das zu verstehen?
Patric: FASHIONAIRE ist für mich ein Gemeinschaftsding. Ich habe damit allein angefangen, aber jetzt sind wir schon ein Zweierteam. Meine Co-Autorin Paula arbeitet für eine junge Jeansmarke. Für die Zukunft werden wir sicher noch weitere Fashionaires mitschreiben lassen, damit wir spannender und vielseitiger werden.
styleranking: Du möchtest den Begriff "Street Couture" etablieren. Was genau versteht man darunter?
Patric: STREET COUTURE ist für mich eine Form von Individualität und gleichzeitig Exklusivität. Es kommt sehr viel Kreativität aus der Streetwear und dazu gesellen sich handwerkliches Geschick und hochwertige Materialien aus der High-Fashion. Da ist es doch nur normal, dass man das für seinen Style Passende heraussucht, gekonnt kombiniert und damit dann auf die Straße geht. Wenn es dabei locker und ein wenig unperfekt rüberkommt, dann ist das für mich Street Couture. Bestes Beispiel ist Kate Moss. Werft einen Blick auf Ihren Style, und Ihr wisst was ich meine.
styleranking: Du sagst, Du holst Dir Deine Inspirationen häufig in der Szene der elektronischen Musik. Welche Locations hältst Du für hip? Wo trifft man Dich?
Patric: Die House- und Elektro-Szene ist deshalb so spannend, weil das Feiervolk narzisstisch und immer im Wandel ist. Es sucht immer neue Wege, um sich optisch von der Masse abzuheben. Schräge Frisuren, abgefahrene Tattoos und eben auch ausgefallene Klamotten gehören dazu. Ein mancher schießt damit übers Ziel hinaus, aber selbst das gehört dort eben dazu. Leider gibt es nicht mehr ganz so viele gute Partys. Für mich sind das TRIBEHOUSE und im Sommer die KIESGRUBE die ersten Adressen. Viel interessanter sind aber oftmals die Menschen auf der Straße, bevorzugt in Metropolen wie New York, Barcelona oder Amsterdam.
styleranking: Was sind Deine nächsten Ziele?
Die Idee hinter FASHIONAIRE weiterentwickeln und jeden Tag einen interessanten Blog-Post schreiben und somit die Leserzahlen weiter steigern.
Patric Stricker, 33 Jahre, war zuletzt für das Marketing von COUTURE & TRENDS und RED MONKEY/Deutschland verantwortlich. Seit Januar 2008 schreibt er in seinem FASHIONAIRES BLOG über alles, was Ihn in Sachen Mode bewegt.





















