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fashionGalerie.de: Eine neue E-Commerceplattform für Mode befindet sich in Planung

Gepostet am 04 November 2009 von Roland

Claus Wilhelm Vocke will einen neuen Mega-Mode-E-Commerce-Shop starten. Foto: stylerankingWer aktuell die Website fashiongalerie.de ansteuert, wird noch vertröstet - und zwar auf Herbst 2010. Auf dem Deutschen Modehandelskongress stellte Claus Wilhelm Vocke eine Idee vor, die bald im Bereich Mode und E-Commerce starten soll.

Vocke will stärker auf Multichannel-Vertrieb setzen. Also vor allem das Internet entdecken. Das machen ja zahlreiche Labels schon mit viel Erfolg, man denke nur an den bekannten und geschätzten Esprit-Shop - andere sind sehr spät dran, aber zumindest in der Planung - wie das Unternehmen Zara, das eifrig am Shop programmieren ist.

Fashiongalerie.de soll eine gemeinsame E-Commerce-Plattform von Einzelhändlern werden. "Die Einzelhändler geben dazu dem Portalbetreiber die Kundendaten", sagt Vocke auf dem Kongress. "Erfolgstreiber Nummer Eins ist der Marktzugang zu Kunden." Das Ziel des gemeinsamen Portals ist es also: Das bestehende Kundenvertrauen nutzen und einen übergreifenden Mega-Shop aufbauen.

Fashiongalerie.de will alle Leistungen rund um E-Commerce bündeln und einen kompletten Onlineshop bieten. "Wir glauben, dass wir neben dem reinen Waren verschicken auch viele Informationen an unsere Lieferanten und Kunden liefern können", sagt Vocke.

Weitere Features sind Newsletter für die Kunden und die Möglichkeit, auf der einzelnen Händlerwebsite eigene Inhalte einzustellen. Die einzelnen Internetseiten werden übrigens heißen: haendlername.fashiongalerie.de

Die Kunden können Collagen bilden und diese Collagen mit Accessoires an ihre Freundinnen senden. Das kennen wir von Stylefruits.

Die Händler bekommen wiederum ein lizensiertes Postleitzahlengebiet und verdienen darüber Geld - das unterscheidet sich von Konzepten wie Stylefruits, die ja ebenfalls verschiedene Shoppingmöglichkeiten bündeln. Die Parnterhändler wiederum haben die Aufgabe, das neue Portal fashiongalerie.de zu bewerben, wenn sie dort mitmachen möchten. Zum Beispiel auf dem Kassenbon. Die Händler, die mitmachen möchten, werden einen Startpreis zahlen und erhalten dann ihre entsprechende eigene Fashiongalerie.

Nach der Einmalgebühr hat der einzelne Händler also einen eigenen Onlineshop, ist aber auch mit den einzelnen Händlerschops vernetzt. Wer also online bestellt, kann die Ware auch im Laden abholen. Vocke plant das Portal mit zwei weiteren Partnern.

Der Effizienztag Mode wird von der Textilwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels durchgeführt und findet im vom 4. bis zum 5. November im Maritim-Hotel am Düsseldorfer Flughafen statt. Das Reporter-Team von styleranking ist vor Ort für euch dabei.

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5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Lukas:

    Hallo, das habe ich noch nicht ganz verstanden: Wo wird denn dann die Ware gelagert und was ist, wenn in einem Postleitzahlengebiet gleich zehn Händler sitzen?

  2. Marie:

    Ich finde die Idee gut, aber die sind mit ihrem Konzept ein bisschen spät dran, oder? :-) Es gibt doch schon so viele Shops.

  3. rene:

    Hier wird doch nur um den heißen Brei herum geredet und die eigentliche Idee nicht einmal genannt! mmmmhhhh? Welch für schlechte PR!

  4. Roland:

    Lieber Rene, das ist das, was wir beim Kongress recherchieren konnten. Mit PR hat das nichts zu tun. Außerdem ist es für Einzelhändler doch eine wertvolle Information, dass sie sich künftig an fashiongalerie.de wenden können, wenn sie nicht selbst einen webshop programmieren möchten. Oder?

  5. Sina Eetezadi:

    Das Konzept hat ja frappierende Schwächen, wenn man einmal im Detail darüber nachdenkt, wie die Suppy Chain funktionieren soll…mal sehen ob das denen im Laufe des Jahres noch bewusst wird bzw. was sie dagegen unternehmen

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